Jo, bij bladzijde 2 (rechterkant) en bladzijde 3 (linkerkant) ontbreekt wat tekst. Kun je de deze 2 kanten opnieuw posten?
Jo,
waar woorden aan de rand wegvielen, heb ik hetzij gegokt op het meest waarschijnlijke, hetzij streepjes geplaatst (---). De ondertekening was voor mij helaas niet leesbaar. Van sommige woorden ben ik niet zeker. Ik hoop dat chrisvD één en ander kan aanvullen.
Homburg an d. h.: Homburg an der Höhe, nu Bad Homburg vor der Höhe
Giesen: nu Gießen
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A Monsieur
Mons. Philip de Meurers
15 Boulevard St Antoine
a Paris
***
Wiesbaden 18ten July 1833.
Lieber Herr Schwager
Herzlich freüete ich mich, all endlich, zu vernehmen, daß Sie im noch immerwährendem
Genus der Heiderkeit und Gesundheit leben. Oft standt ich im Begrief die Feder anzusetzen um
zu wißen was aus Ihnen geworden seye. Freülich als Jungesell und in einer Stadt wie Paris
weis ich von früheren Zeiten her, das die Belles wenige Gelegenheiten gestatten, um an jemand
anders als an sie zu denken. Ich habe meine Stätte seid dem 9ten dieser hier aufgeschlagen, um mich
des verfloßnen unheimlichen Winters zu erholen. Der Aufenthalt in diesem Bad-Ort ist
sehr angenehm, und in keinem Jahr sol die Fremdenanzahl so bedeudent geweßen sein wie dieses.
Alle Wohnungen sind besetzt. Oft sieht man Angekommen stundenlang in den Straßen herum
ziehen bis sie ein freies Dach-Zimmerchen finden. Der gestrige Ball war der glänzenste
dieser Saison. Meine Augen haben sich blind gesehen, und die Auswahl der Ort, das man
ganz verblift herum schrag, um irgend einer den Vorzug zu geben. Das Babchen wird
Ihnen alles das was die Reiße nach Dieuze und ihrer Aufnahme alda, mitgetheilt haben. Ich
muß übrigens noch hinzufügen, das meiner Ansicht die Anstallt sehr zu empfehlen ist. Ich
werde genöthigt, den heiligen Schwestern zu versprechen, im Spätjahr sie zu besuchen, und kann
unmöglich Wort halten, so werden wir uns in Paris sehen. Ich hatte einigermaße vor, letztes
-- von Dieuz aus den Sprunk zu machen. Was das Babchen nun selbsten betrieft, so
wie ich mich sagen zu können, das sie ein recht gutes Mädchen ist, und sie sehr bescheiden und
-- schildern kan. Das Plänchen einer Inspector-Stelle, ist gar nicht übel, möge es um Ihrer
Anstrengung gelingen, den würden Sie ganz glücklich sein können. In B. habe ich Alles
beim Alten gelaßen, doch war es nahe zu etwas Neuem, den die Fräulein von Baring hattet mich
nicht entfernt von ihrem Netze. In ... ist ebensowenig veränderliches vorgegangen, als das
Veter K. vor wie nach ein Bauer geblieben; Veter Johannes sich ohne Einwilligung
der Mutter und Pastors eine Frau genommen, das er und Bruder Florenus sich die Haare
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aus dem Kopf gerießen, sich die Naße abgebißen; der Burgermeister v. B.
gestorben; Angelchen als Notar in Münster steht; Frau Fertig an den Lungensucht in Rhin
Krank darnieder liegt, und das zuletzt die Heirath der Demoiselle Kügelchen mit
Holtest auf unbestimte Zeit hinaus geschoben ist. Politisches haben wir hier
eben so wenig als das die B. Beschlüße strenge volzogen werden. Im Nasauishen
ist die Stimmung auch nicht die erschreielichste und der despotismus in den noch kleinern
Staaten auf eine Weise gestiegen, das ich mit empörendem Blut hier ein Factum erwähnte
was sogar mir in Homburg an d. h. in meiner hier her Reise über Giesen sich zutraf.
Am 8ten dieses traf ich in Homburg ein nach genomner Mahlzeit gedachte ich den Saur-
Brunnen etwa eine ¼ Stunde entlegen zu besuchen. Auf meinem Wege und zwar Mitte der
der Stadt mußte meine Augen etwas beispielloßes und Unmenschliches ansehen.
Ein Betrunkener der in einer Kneibe einige Zeufen begangen hatte, werde
durch ein Polizey Gendarme in Arrest gebracht. Auf dem Hinwege konnte der
Unglückliche nicht nach Wünsche des Gendarmes meßen, gieb ihn auf Kopf und
wo er hintraf, bis er zu Boodem stürzte, da nun den Betrunkene sich wieder
aufzurichten suchte und einige schmähe Worten von sich gab, zog der Gendarme die blaute
Klinge, und schlug mit aller Macht, wohl ein Doz, auf Gesicht, Arm etc. so das das
Blut an allen Theilen hervor spritzte. Ich glaubte mich aufgefordert eines solche
Barbarei zu rügen und ermahnte den Gendarme-Knech an das Menschenloße Benehmen.
Dieser aber drohete mir mit ähnlicher Behandlung und sties alle erdenkliche
Schimpfworte gegen mich aus. Da nun eine Menge Menschen herbeigeeilt waren,
hielt ich nun fürs beste meinen Weg zu verfolgen. Kaum an den Brunnen
angelangt, eilten zwei Gendarmes und eine zahllose Menschenmasse heran. Erstens um
mich zu arretiren und letztern, dem was da kommen sollte anzusehen. Zwar
von diesen Unmenschen auf die undelicateste Weise auf die Polizei gebracht, um
als delinquent mein Urtheil zu vernehmen. Da nun Sontag war und H. Polizey
Assessor Delugny eine Ausflucht gemacht hatte, so hatte meine Gendarme die Absicht
mich eintsweilen bis auf den folgenden Tag unverhört in verhaft zu halten.
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Ich fing nun an den Kerls aufs heiligste zu drohen, wenn sie nicht
gleich den Director aufsuchen würden. Mittlerweilen versammelte sich die
Straße mit Menschen, mehre darunter drangen ein sich meiner zu verwenden.
All-zuletzt tratt Herr Delugny mit gemeßner Amtsmiene ein. Nachdem er
die Anklage des Gendarmes gehort, wurde mir die Huld zu theil vorgelaßen zu werden
Frage: "Wie konnten Sie als Fremden sich in unßre Polizey Angelegenheiten mischen
und meinen Polizey Beamte die mein größtes Vertrauen genießen, auf ---
straße zurechtweisen?" Da ich nun Hülfe der Bürgerschaft mich ges--
wußte, so tratt ich Kühn mit meiner Vertheidigung hervor, und nachdem
derb solche Behandlung von Seiten der Untrn wie Obern rügte und die Sache
zur Offentlichkeit zu bringen wähnte, so wurde der Man ganz geschmeidig, und
indem er mich entlies, so wollte er mir auferlegen, Nirgend etwas von dem
Vorvall zu erwähnen. Ich habe es indeßen Allenthalben verbreitet. Am
9ten langte ich nun auf meinem Wege in Königstein an, wo ich den auch vernahm,
das am selbigen Morgen vier Englander, die die Freiheits Fahne auf der Ruine
Falkenstein ausgepflanzt hatten, und dadurch die benachbarten Menschen
hinlockten die um den Thurm alle mögliche Freiheits Lieden ans--
--ber Haft soeben entlaßen wurde. Die Einheit unter alle ---
--sänden ist sehr groß. Den 7 - 8 und 29te wünschte ich mich bei Ihnen, und ---
diese Tage ohne Tumult ablaufen, dan erkläre ich mich als ein schlechter Prophet.
--- auf einen den so gut als ergibigen Herbst, und glaube
besten zu fahren, sich mit Weine zu verfehen. Mit der Haver hätte ich
ein unvergeßlichen Schlab bekommen können, wen die Trockenheit nicht eingetretten
wäre. Aber nun bin ich gutes Muthes, den sie stieg von 18 Pre(us)ischer zu 29 und
--- mich im Durchschnitt 28 Pr. Nun für diesmal wie ich glaube genug und
--- Sie nicht so lange auf ein Briefchen warten, sind Sie in deßen herzlich
Herz von W Ans...
Andreas, hartelijk dank voor het vele werk, maar het is een brief met leuke verhalen in.
Jo Strijbosch
zei op zondag 10 mei 2026 - 13:20