Jo, hij was niet zo moeilijk als de vorige. Toch waren er een paar eigenaardigheden.
De spelling is soms vreemd. Misschien was Duits niet haar moedertaal...
De schrijfster maakte niet altijd het onderscheid tussen de 2 streepjes voor een N en 3 streepjes voor een M. Een goed voorbeeld hiervan is te vinden op de linkerhelft van deel 2, eerste woord van de 7de zin van onderen geteld. Er staat duidelijk zusannen, terwijl zusammen bedoeld werd.
Op dezelfde linkerhelft is de bladschikking niet zoals ze lijkt. De bovenste 6 zinnen (dus alles boven de streep) zijn de slotzinnen van deze brief, en sluiten aan bij de tekst onderaan deze bladzijde. Het laatste woord is mogelijks haar naam, maar ik kan er echt niks in herkennen. Misschien slaagt chrisvD er wel in dit te ontcijferen.
Madame
Madame Augusta Miller
née Stucklé
Ulm
*****
Paris le 26 Janvier 1851
Liebe gute Augusta und Fritz,
verzeihet mir mein langes Stillschweigen.
Ich hatte immer guten Willen euch zu
schreiben aber immer ist etwaß dazwischen
gekommen. Ich komme mit meine neu-
jahrs Wünsche ein wenig spätt, aber
glaubet sicher sie sind aufrichtig und
aus ganzen Herzen wünsche ich euch
alles Glück, und Seegen, langes Leben,
und ein wenig Freundschaft fur mich.
Ich war so glücklich das ihr das kleine
Geschenck mit Freuden aufgenohmen habet.
Den armen Fritz hat am wenigsten
bekommen, und wenns das Portefeuille
nur ein Thalismann wäre der ihn für
alle Geheimniße und Unfälle bewahren
wurde, besseres kann man nichts
wünschen einen Manne der nach
London reißen will. Seit
-----
ich weiß das Fritz Reißen thut, habe
ich schon Angst das Er gerade nicht in
Ulm sein kann, wenn ich einige Tage
zu euch komme, den ich glaube
sicher das es im Monat Mai ist
das ich euch aller recht in Person umarmen
thun. Ich freuen mich schon darauf.
Ich hoffe eure Festtäge gut und in
Freude von Statten gegangen sind,
aber ich bitte Augusta den Hut nicht so
zu verschonnen, den nach diesem
gib es noch anderen, die auch die
Reiße nach Ulm machen konnen.
Ich bin recht begierich eure Haus und
Garten zu sehen. Wollen wir
einige glücklige Tagen zusammen
gegnißen recht unter uns mit einer
gute Taße Caffé und Zuckerbrod,
aber glaubet nicht daß ich verschluck
---
geworden bin das ich von Zuckerbrod plaudern.
Nicht war, Augusta, du thust mir es gern
auf Tischen den ich bin wie ein armer
Resender der sich glücklich fühlen thut
einige Tagen Ruhen zu können.
Für mein Neujahr habe ich eine
Wiese die an Marback stoß gekauft;
habe die hälfte baar bezahlt und die
andere auf zwei Jahr gestält. Dieses
wird mir mit Gottes Hülf nicht
schwer fallen zu zahlen.
Es ist besser etwaß zu haben als
ob ich das Geld an dummes Kläder-
dingst verdänteln würden.
Ich habe schon gedach wenn ich nach
Ulm komme so gehe ich direck von
Paris nach Ulm, und von da gehen
ich und Augusta nach Marback
um einige Tage da zu bleiben
-----
weil ich doch die Geschäfte regulahiren
muß. Dies wird dir nur einige
Tage nehmen. Noch
eins ich habe an Heinrich vor denn
Neuen Jahr geschrieben für ihn
gute Feiertagen zu wünschen,
aber wie immer noch keine
Andwort erhalten. Ich laße es
dir übericht wie dies mich freuen
thut. Jetz lebe wohl, ich sagen
dir nicht viel von deinen gute
Mann. Du kannst ihm nur sagen
es sollte alle seinen Muth
zusammen nehmen. Denn wenn
ich kommen so muß er danzen
wie mir pfreisen thut; auf jedem
Fall muß Er machen waß wer wollen
und dies ist nicht so leicht, wenn
zwei Frauen comandiren thut.
Reflection faite. Ich laße dir allein
das Comandement. Den Miller
ist doch zu gut als das man ihn so
viel leiden machen thut. Wenn
er nur nicht auf Reise geht ehe ich kommen.
Ich küße dich vielmal wie deine liebe Kinder
und gebe mit Freudschat die Hände an Fritz ...
Andreas, hartelijk dank, tot nu toe weinig kunnen vinden op internet van deze familie.
Jo Strijbosch
zei op donderdag 11 december 2025 - 16:33